Nachdem es in meinem letzten Text über Beispiele des Alltagswahns ein bisschen abgegangen ist, möchte ich nun etwas über meine liebsten Freizeitshobbies berichten.
Ich lese wahnsinnig gerne Sachbücher wie z.B. „Die Erfindungen aus dem letzten 19. Jahrhundert“ oder Eisenbahnbücher und heimatkundliche Bücher. Ich interessiere mich sehr für Geschichte und Geographie. Aber auch meine eigenen Geschichten lese ich sehr gerne zwischendurch mal rauf und runter. Zu all diesen Themen mache ich u.a. auch meine Lesestudios bei der Kette e.V.
Ab und an lese ich auch mal lustige und humorvolle Geschichten wie z.B. „Die Fitnessoma auf Instagram“ und hin und wieder mal einen spannenden Roman wie z.B. „Der Familienvater ist ein richtiger Weihnachtsmuffel“ – was schon mal richtig Stunk in der Familie und bei Bekannten auslösen kann. Spannend und unterhaltsam zugleich! Beim Lesen versetze ich mich in eine andere Welt und bin mit meinen Gedanken ganz woanders – das tut schon mal richtig gut.
Aber auch nachdenkliche Geschichten lese ich hin und wieder mal, denn auch die etwas ernsteren Themen sollten nicht verdrängt werden. Ich liebe die Schreibkunst und finde es toll, wie man sich mit Schreiben und Lesen befreien und vieles verarbeiten kann.
Zum Beispiel war ich mal auf einer Lesung im Café Himmel & Äad in Schildgen, wo eine junge Autorin über ihren Aufenthalt im Libanon berichtete. In Form von Kurzgeschichten und Gedichten verarbeitete sie ihre Eindrücke – auch die emotionalen und düsteren. Es ist nicht schön, was so in der Welt passiert – umso wichtiger ist es aber auch, darüber zu sprechen und es nicht zu verdrängen.
Schreiben kann befreien – man kann etwas zum Ausdruck bringen und sich die Literatur mit anderen Schriftstellern teilen.
Will man zum Beispiel mal seinen Frust oder Zorn über bedrückende Alltagsthemen freien Lauf lassen, ist es doch viel besser, dies schriftlich zu tun als jemanden an einem Flaschencontainer zu beschimpfen. Was können denn andere Menschen dafür, wenn es bei jemandem irgendwo nicht gut läuft? Ich bin keinesfalls ein Düstermann geworden – ich bin sehr vielfältig und liebe die Vielfältigkeit auch bei anderen Künstlern.
Daher habe ich auch die Bläck Fööss sehr gemocht, da sie eine Mischung zwischen Stimmungsmusik und nachdenklichen Tönen boten – wie z.B. Lieder über die Umweltverschmutzung, stadtgeschichtliche Lieder wie das Lied von der Schlacht von Worringen oder das dunkle Kapitel der Pest von Kölle.
Ja, mit Lesen, Schreiben und Musikhören verbringe ich viele Stunden in meiner Freizeit. Auch klassische Musik höre ich sehr gerne – insbesondere zum Runterkommen und Entspannen. An jedem Sonntag gibt es auf WDR 4 eine tolle Sendung namens „Klassik Populär“. Dort wird nicht nur das gespielte Stück anmoderiert, sondern auch erklärt, worum es geht und wie die Komposition entstanden ist. Wenn das Stück dann gespielt wird, kann man es ganz genau nachempfinden. Die Sendung läuft immer sonntags von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr – für Klassikliebhaber ein Genuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte!
Diese Gruppen besuche ich auch gerne in der Kette e.V., wenn ich frei habe. Beim Autogenen Training war ich ebenfalls schon dabei. Diverse Übungen habe ich mir mit nach Hause genommen und gehe sie auch des Öfteren bei mir zu Hause durch.
Das tut gut und ist ganz wichtig für den Alltag – um z.B. mit dem Alltagswahn besser klarzukommen. Die innere Ruhe und Gelassenheit ist sehr wichtig, um im Alltag zurechtzukommen. Wie ich es auch schon oft berichtet habe, helfen mir auch Spaziergänge an der frischen Luft sehr.
Die Trommelgruppe macht mir ebenso Spaß. Musik machen ist etwas Schönes – und man fühlt sich nach einer Trommelstunde gleich ganz anders. Auch das Selber-Musik-Machen bewirkt etwas Positives und kann vieles zum Ausdruck bringen.
Macht mit und seid dabei – es tut unheimlich gut und macht einen enormen Spaß. Auch wenn man Musik selber macht, kann man so viel an Gefühlen zum Ausdruck bringen!
Das ist, wie ihr ja bereits wisst, auch ein ganz großes Hobby von mir. Dazu brauche ich ja nicht viel zu sagen – ich habe ja schon so einiges an Reiseberichten in ausführlicher Variante geschrieben. Da kommen bestimmt auch wieder welche dazu.
Warum Hobbys so wichtig sind
Ich wollte noch mal mit diesem Text gezielt auf meine Hobbys eingehen und einfach noch mal erzählen, dass sie ganz guttun und für meine physische und seelische Gesundheit sehr von Bedeutung sind.
Ich wünsche euch, liebe Leser, ganz viel Spaß mit euren Hobbys und lasst euch nicht kleinkriegen!
Bis zum nächsten Mal!